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Ronja Räubtertochter wird in einer Gewitternacht als einzige Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis geboren. Diese leben samt Räuberbande in der Mattisburg im Herzen des Mattiswaldes.

In Ronjas Geburtsnacht wird durch einen verheerenden Blitzeinschlag die Mattisburg geteilt. An dieses Unglück erinnert künftig eine tiefe Schlucht, die zwischen beiden Bereichen der Burg klafft. Ronja wird von ihren Eltern vor den Gefahren des Lebens gewarnt, vor allem aber vor dieser Schlucht, dem Höllenschlund.

Nach einiger Zeit fasst eine andere Räuberbande, die Borkaräuber, den Entschluss, sich im nun abgespaltenen Teil der Mattisburg einzurichten. Die feindliche Übernahme der Burg ist dem Räuberhauptmann Mattis ein Dorn im Auge.

Ronja lernt den einzigen Sohn des Anführers der Borkaräuber, Birk Borkasohn, kennen. Die beiden Kinder sind sich zunächst feindselig gesonnen; doch nachdem Ronja Birk bei einer Mutprobe am Höllenschlund das Leben rettet und er sie später vor den Graugnomen im Wald beschützt, entsteht allmählich eine enge Freundschaft.

Um Borka zu erpressen und zum Rückzug zu bewegen, entführt Mattis den Sohn seines Feindes. Aber Ronja kämpft für Birk und rebelliert gegen ihren Vater. Sie begibt sich freiwillig in die Hände des Widersachers Borka. Mattis gibt Borka seinen Sohn zurück, leugnet aber fortan Ronja: „Ich habe kein Kind mehr.“ Erzürnt und traurig beschließen Ronja und Birk, ihre Familien zu verlassen und den kommenden Sommer in der Bärenhöhle zu verbringen.

Es dauert ein Jahr, bis Mattis’ Sehnsucht groß genug ist, Ronja und Birk in der Bärenhöhle aufzusuchen. Er schafft es, ihre Freundschaft zu akzeptieren. So können Ronja und Birk vor dem kalten Winter in die Mattisburg zurückkehren. Doch nächsten Sommer wollen sie wieder in die Bärenhöhle ziehen.

Quelle: nach www.wikipedia.de (Artikel Ronja Räubertochter) und www.wortwuchs.net/werk/ronja-raeubertochter

 

Und still wacht sein treuer Freund über seinen Geist

und wie er dann vom Wege träumt,

den dieser Freund ihm weist

 

Autor:
Astrid Lindgren
Gruppe:
Premiere:
11.11.2014
Aufführungen:
  • 11.11.2014
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 12.11.2014
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 14.11.2014
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 22.11.2014
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 24.11.2014
    Ev. Gym. Meinerzhagen

Schauspieler*in

Charis Reinisch
Lina Schroeder
Leandra Sülzer
Sofie Sperling
Lasse Albrecht

Technik

Stefan Schulte
Marvin Strangfeld
Pascal Schwarz

Lass mich los, gib mich frei,

ich muss fliehen, es führt kein Weg vorbei,

du siehst nun wie schwer es mich traf

ich muss gehen, fliehe dem Schlaf

lass mich los, ich muss fort, weit weg von hier

ich suche Trost, vielleicht finde ich ihn dort,

wenn du die Hand austreckst bin ich bei dir

Mutter lass mich gehen, ich komme bald zurück

Text: Angela Rempel

Während der Arbeit an diesem Stück ist eine Menge Musik entstanden, die auch im Video zu hören ist. Wir haben diese Musik unter dem Namen "Lieder für Ronja" auf eine CD gepresst.

CD Cover

 

Ich hatte mich verlaufen, wär´ ohne dich erfroren

Ohne es zu wollen, war ich ohne dich verloren

Wie kann sich alles ändern in so kurzer Zeit

Dich zu mögen war so schwierig, dich zu hassen war so leicht

Ich war doch immer glücklich und habe nichts vermisst

und plötzlich bin ich einsam ohne dich

 

. mitspieler .

 

. kritik .

Tief in der Nacht, von Schatten gefangen, sehe ich nicht, wie sich Lichter befreien,

auf und davon, wie sich Ängste mir bangen, kann mir denn nichts weitere Hoffnung verleihen

Erzähle jetzt nichts mehr

Genug der schönen Worte

Wir brauchen keine Ausreden fürs Glück

Wir bauen uns ein Floß und treiben durch die Zeit

Entdecken dieses Leben Stück für Stück

 

. bilder .

Ronja Räubertochter ist das vielleicht längste Projekt das wir an der Schule bisher gemacht haben, das erste Kinderstück und die erste Zusammenarbeit mit unserem Musiklehrer Herrn Otto. Die wichtigste Frage dabei war: Wie fangen wir die einzigartige Atmosphäre dieses Stückes ein? Wie schaffen wir es, die Geschichte für Kinder zu erzählen, aber ihre Tiefe zu  behalten. Eine Geschichte vom Erwachsen werden, vom  Streiten und Versöhnen können, vom Vertrauen und Verletzt werden und von Freundschaft.

Wenn sich Ronja vor etwas in Acht nehmen soll, dann geht sie hin und setzt sich damit auseinander. Dann balanciert sie auf dem Rand der Schlucht, wissend um ihre Grenzen und ihre Grenzen weiter austestend. Mit Eltern im Hintergrund, die Angst haben, aber das Vertrauen, dass ihr Kind das schaffen wird - wohlwissend, dass sich manch gefährliche Situation nicht wird vermeiden lassen.

Wenn Ronja einen Menschen mag, dann vertraut sie ihren Gefühle – wohlwissend damit auch Fehler machen zu können. Sie wagt den Konflikt mit ihrem Vater, lässt sich auch nicht erpressen als er sagt: „Ich habe kein Kind mehr!“ Eine Mutter, die beide tun lässt, was sie tun müssen – nicht weil sie es gut findet, sondern weil sie weiß, dass sie selber die Lösung finden müssen, die sie vielleicht schon kennt.