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. inhalt .

Wir sehen eine Gruppe von Personen suchen. Sie suchen nach unterschiedlichen Dingen, aber sie suchen alle dasselbe. Sie versuchen ein glückliches, ein erfülltes Leben zu leben. Sie verfolgen Ziele, sie haben Wünsche, aber sie finden ihn nicht den SINN.   

Sie suchen Erfolg, Vertrauen, Freunde, neue Schuhe, jede für sich und jede gegen die Anderen. Sie leben in einer Welt in der die SINNfrage kaum zu beantworten ist. In der nur Erfolg zählt. Es geht um Effizienz, es geht um Geld, es geht darum keine Fehler zu machen. Für persönliche Wege und Umwege zum Glück ist kein Platz.

Wo ist der SINN?

Der Mensch ist eine Maschine, er hat zu funktionieren. Die Umwelt ist beherrschbar. Das naturwissenschaftliche-rationale Denken bestimmt unser Handeln. Wir leben in einem ständigen Konkurrenzkampf – nur der Beste gewinnt, der Zweite ist der erste Verlierer. Wer fällt, geht verloren.

Wo ist der SINN?

 Man kann anders auf die Welt schauen.

Das beschrieben Weltbild basiert auf den Erkenntnissen von Newton und Darwin. Neue  Ergebnisse von Biologen, Neurologen, Physikern und Netzwerkforschen legen aber ein anderes Weltbild nahe. Der Mensch ist ein auf Kooperation angelegtes Wesen. Wichtig für das Glücksempfinden sind nicht Geld oder Macht, sondern funktionierende Beziehungen zu den Mitmenschen.  Der Mensch ist nicht ausschließlich als Einzelwesen zu sehen, sondern als Teil einer Gesellschaft, eines Netzwerks.  Selbst einige Physiker sind bei der Suche nach den kleinsten Teilchen auf Phänomene gestoßen, die nahelegen, dass in gewisser Weise Alles mit Allem verbunden ist. Alles ist Teil eines großen Ganzen.

Wie verändert sich die Suche nach dem Glück oder dem SINN wenn man so auf die Welt sieht. Wenn man die Perspektive ändert, wenn jeder nicht nur sich, sondern auch die anderen und deren Glück im Blick hat.

Wir sehen eine Gruppe von Personen. Sie suchen nach unterschiedlichen Dingen, aber sie suchen alle dasselbe. Sie verfolgen Ziele, sie haben Wünsche. Aber sie suchen nicht mehr allein. Sie nehmen sich gegenseitig wahr. Sie nehmen sich selbst wieder wahr. Wer fällt, wird aufgefangen.  Was finden Sie?
Wo ist der SINN?

Schauspieler*in

Claudia Morlang
Cora Casimir
Julia Schnober
Kimberly Tanzius

Technik

Stefan Schulte
Pascal Schwarz
Simon Weber
Autor:
Eigenproduktion
Gruppe:
Premiere:
16.06.2012
Aufführungen:
  • 16.11.2012
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 16.06.2012
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 17.11.2012
    Ev. Gym. Meinerzhagen
  • 19.01.2013
    Jugendkirche Hamm
  • 08.07.2013
    Leverkusen
  • 10.07.2013
    Hans Ehrenberg Schule Bielefeld
  • 11.07.2013
    Bodelschwingh-Schule Bielefeld
  • 12.07.2013
    Gymnasium zum Altenforst in Troisdorf
  • 22.03.2013
    Theatertage am See Friedrichshafen

 

. mitspieler .

 

. kritik .

 

Was haben wir, die Jugend, die doch schließlich ein Anspruch auf Lebensglück und –Erfüllung hat, denn noch vom Leben zu erwarten? Verschickung nach Sibirien oder Ähnliches? Oder noch Schlimmeres? Wenn ich daran denke, dass ich mal in einen BDM gegangen bin, geglaubt habe, dass dieser Mann der rechte Führer Deutschlands sei und ihm voll und ganz vertraut habe! Das sich Männer von ihm haben betrügen lassen wie kleine unvernünftige Kinder.

 

. bilder .

Das Leben ist eine Reise

Das Leben ist eine einzige Reise. Immer auf dem Weg. Auf der Suche. Auf der Flucht. Auf der Suche nach sich selber, und gleichzeitig auf der Flucht vor dem, was man ist. Reisen bedeutet zurücklassen, aber auch Neues entdecken. Und das ist es doch, was wir alle tagein tagaus machen: Menschen verletzen, verlieren, den Schmerz spüren, aber auch neu entdecken, lieben, Vertrauen finden. Mit jeder Sekunde die sich der Zeiger auf dem Ziffernblatt meiner Uhr bewegt. Keine Sekunde ist wie die andere, kein Mensch ist wie der andere, keine Begegnung kann man mit einer anderen vergleichen. Und irgendwann begegnet man jemandem. Jemandem besonderes. Und diese Begegnung, die worte werden immer bleiben. Die Erinnerung, auch wenn dich die Person verlässt. Und du wirst dich auf den Weg machen. Suchen, um etwas finden zu wollen. Und man dreht sich im Kreis vor Verzweiflung, da man das Ziel nicht kennt. Und dann musst du dir eingestehen, dass das Ziel diese Begegnung war, dieser jemand, der plötzlich nichtmehr nur irgendwer ist. die Gesten, die worte. Und du machst dich auf die Reise, wieder auf den weg. Um zu suchen. Und zu finden. Und du merkst: keine Sekunde ist wie die andere, keine Begegnung wie die andere. Das leben ist eine Reise.